Medien denken
Lorenz Engell, Jiri Bystricky, Katerina Krtilova (Hg.): Medien denken. Von der Bewegung des Begriffs zu bewegten Bildern. Transcript: Bielefeld 2010
164 S., kart., zahlr. z.T. farb. Abb., 17,80 € ISBN 978-3-8376-1486-2
| Dem begrifflichen Denken steht die Möglichkeit eines Denkens in
Bildern gegenüber. Technische Bilder zu begreifen kann bedeuten, nicht
nur über, sondern in und mit Bildern zu denken. Doch wie ändert sich die
Theorie, wenn Medien und Technologien nicht nur als passive Träger
und Mittel beschrieben werden, sondern als aktiv ‚mitdenkende’?
Dieser Band zeigt, wie Begriffe in Verbindung mit Medien in Bewegung geraten - sowohl Medienbegriffe wie auch das begriffliche Denken als Medium. Die Beiträge von Erich Hörl, Dieter Mersch, Lorenz Engell u.a. führen von einer Sinnverschiebung im Zuge des Denkens der Technik über Fragen des Bildlichen in der Medientheorie bis zur Analyse ‚schriftlicher’ und schließlich bewegter Bilder. |
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INHALT
Die technologische Sinnverschiebung. Über die Metamorphose des Sinns und die große Transformation der Maschine
Telegraf, Orchester, Stadt. Kommunikation als
Semiologie oder Magiologie
Begriff, Bild und Medialität
Das Medium der Zeichnung. Über Denken in Bildern
Worte: verfilmt. Zur Intermedialität der Schrift
Kameraden und Kohlköpfe: John Heartfield im Universum der technischen Bilder
Kinematographische Agenturen
Zu den AutorInnen S. 159
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