BEIRAT

Jacques Aumont


Jacques Aumont ist Professor an der Universität Paris III und Studiendirektor an der EHESS (Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales). Nach seiner Tätigkeit am ORTF (Office de radiodiffusion télévision française) von 1965–1970 und als Herausgeber der Cahiers du cinéma von 1967–1974, begann er seine akademische Laufbahn an der Universität Paris I von 1970–1976. Bis 1983 unterrichtete er dann an der Université de Lyon. Er war Gastprofessor u. a. in Berkeley, Wisconson-Madison, an der University of Iowa, der Radboud Universiteit Nijmegen und der Universidade de Lisboa. Seine Forschungsinteressen liegen in der Ästhetik des bewegten Bildes und seine Verbindung zu europäischen Bildtraditionen wie der Malerei u. a., der Rolle des Gesichts im Kino und der Geschichte seiner künstlerischen Darstellung sowie Godard, Bergman, Eisenstein, Dreyer. Wichtige Publikationen umfassen Du visage au cinéma, Paris 1992; À quoi pensent les films, Paris 1997 sowie jüngst Moderne? Comment le cinéma est devenu le plus singulier des arts, Paris 2007.
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